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Finde in den Schreib-Fluss - Oder: Wenn aus Stagnation BEWEGUNG wird

Wie wunderschön ist es, wenn Du durch das, was Du liest, hörst oder anschaust an etwas erinnert wirst, das in Dir selbst liegt. Wenn aus Stagnation Bewegung wird, wenn die Begeisterung für das Leben durch eine Erzählung, eine Landschaft, eine Melodie in Fluss kommt ... Wenn Du fühlst, dass Du so viel mehr bist als das, was Du über Dich denkst. Wenn Du es wagst, Dich kopfüber in Deine Wahrnehmung fallen zu lassen. Ohne Bewertung - frei und ohne Druck - kannst Du schließlich schreibend auf etwas verweisen, was sich eigentlich nicht fassen lässt, was Du aber in jedem Moment spüren kannst: Verbundenheit - mit Dir, mit anderen, mit dem Leben selbst, das sich in seiner kompletten Schönheit durch Dich auszudrücken vermag, sobald Du es zulässt ...

 

Neue Gewohnheiten einüben und uns selbst wiederfinden

 

Ein Schreibfluss entsteht dann, wenn der innere Kritiker für einen Moment lang schweigen darf. Wenn ich mich während des Schreibens ständig frage, ob das, was ich da gerade schreibe „falsch“ oder „richtig“ ist - oder sogar immer wieder auf jeden Verschreiber achtend in einem Satz vor- und zurückhüpfe - blockiert das erste „Runterschreiben“ einer Idee, einer Geschichte oder eines solchen Blog-Beitrages wie diesem hier.  Lasse ich dagegen „Fehler“ zu, entsteht ein Raum, um jedes Mal mehr in einen stimmigen persönlichen Ausdruck zu finden. Es „geschieht“ - gleich oder später.

 

Weiterlesen: Wer bist Du?

 

Text: Natalie Nicola

Symbolbild: Pixabay

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