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Schreib-WAS! - Was möchte sich durch mich ausdrücken?

Wie wunderschön ist es, wenn ich durch das, was ich lese, höre oder anschaue an etwas erinnert werde, das in mir selbst liegt. Wenn aus Stagnation Bewegung wird, wenn die Begeisterung für das Leben durch eine Erzählung, eine Landschaft, eine Melodie in Fluss kommt ... Wenn ich fühle, dass ich so viel mehr bin als das, was ich über mich denke. Wenn ich es wage, mich kopfüber in meine Wahrnehmung fallen zu lassen. Ohne Bewertung - frei und ohne Druck - kann ich schließlich schreibend auf etwas verweisen, was sich eigentlich nicht fassen lässt, was ich aber in jedem Moment spüren kann: Verbundenheit - mit mir, mit anderen, mit dem Leben selbst, das sich in seiner kompletten Schönheit durch mich auszudrücken vermag, sobald ich es zulasse ...

 

Von Herzen schreiben - Wie aus Stagnation BEWEGUNG wird

 

Bei meiner Arbeit werden mir, Natalie, oft Fragen gestellt wie: „Ist das, was ich schreibe, denn gut genug?“ oder „Wie komme ich darauf, dass meine Geschichte überhaupt irgendjemanden interessieren könnte?“ ... Für mich als Schreib- und Präsenzcoach sagen solche Fragen sehr viel mehr über unsere gesellschaftlichen Prägungen aus als über die eigentliche „Qualität“ eines Textes. Was wäre, wenn sich  ohne Leistungsdruck oder sonstiges Mangeldenken schlicht erst einmal entfalten dürfte, was sich in einem individuellen Schreibprozess entfalten möchte. Doch an eine solche Herangehensweise sind wir nicht gewöhnt!

 

Neue Gewohnheiten einüben - In die EIGENE Balance finden

 

Ein Schreibfluss entsteht, wenn der innere Kritiker für einen Moment lang schweigen darf. Wenn ich mich während des Schreibens ständig frage, ob das, was ich da gerade schreibe „falsch“ oder „richtig“ ist - oder sogar immer wieder auf jeden Verschreiber achtend in einem Satz vor- und zurückhüpfe - blockiert das erste „Runterschreiben“ einer Idee, einer Geschichte oder eines solchen Blog-Beitrages wie diesem hier.  Lasse ich dagegen „Fehler“ zu, entsteht ein Raum, um jedes Mal mehr in einen stimmigen persönlichen Ausdruck zu finden. Es „geschieht“ - gleich oder später.

 

Weiterlesen: Wer bist Du?

 

Text: Natalie Nicola

Symbolbild: Pixabay

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