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Schritt 1 - Wer bist Du?

Schreiben und Lesen ist für mich seit jeher ein Weg zu mir selbst. Ein Tanz in mir und mit der Welt, um neue Denk- und Fühlräume zu erkunden. Was berührt mich? Was bringt mich weiter? Wo habe ich bisher zu kurz gedacht oder gefühlt?

 

So hat sich auch mein Textcoaching entwickelt. Wie gehe ich dabei vor? Es gibt keine begriffliche Eins-zu-Eins-Übersetzung für das, was mich ausmacht. Doch das mich langsam Herantasten, der Versuch, zu umschreiben, was es ist, mein Herzensanliegen, ist ein Abenteuer, das ich zu bestehen habe, wenn ich mit dem, was ich liebe, gehört und gesehen werden will.

 

Willst Du das auch? Bist Du bereit, loszugehen?

 

Glaubst Du, dass sich erst die Umstände verändern müssten, damit Du das bekommst, was Du Dir wünschst? "Warum nimmt der Verlag mein Buch nicht?", "Warum liest niemand meinen Blog?" ... Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, damit umzugehen. Du kannst damit hadern oder Dich fragen: Was kann ich verändern? Stehst Du hinter dem, was Du tust? Wirklich? Und wenn ja, hast Du auch die richtigen Worte gewählt, um Dein Anliegen zu transportieren?

 

Wenn kein Verlag Dein Buch veröffentlichen will, oder niemand Deinen Blog liest oder auf Deine Veranstaltungen aufmerksam wird, warum ist das so? Es gibt zahlreiche Hürden. Es kann formelle Gründe haben oder innere Blockaden. Ich schreibe hier zum Beispiel gerade etwas über mich selbst und das fällt mir durchaus nicht leicht, so wie es vielen Menschen nicht leicht fällt, über sich selbst zu schreiben. Wir haben gelernt, dass dies falsch oder egoistisch sei und brechen die Brücke zu uns selbst ab, bevor sie stabil werden kann. Oder aber wir verlangen diese Stabilität von anderen. Sie sollen uns verstehen und unterstützen, bevor wir das selbst tun.

 

Schreiben ist wie Gehen

 

Indem ich mich - in einem ersten Schritt - mir selbst zeige und mich und mein Anliegen wirklich verstehe, entsteht Akzeptanz. Für mich selbst. Und es ist hilfreich so auf eigenen Füßen zu stehen, bevor ich auf andere zugehe. Sobald ich mich selbst ernst- und annehme und mich nicht mehr von vermeintlichen Rückschlägen von meinen echten Vorhaben abhalten lasse, komme ich bei mir selbst an. Ich lerne, authentisch zu dem zu stehen, was sich durch mich im jeweiligen Moment ausdrücken möchte. Wie das Kind, das nicht aufhört, gehen lernen zu wollen, wenn es einmal hinfällt. Das ist Vertrauen. Selbst-Vertrauen. Jedes Wort, dass ich wähle, ist eine Spur. Es bringt mich - wie auch Dich – einfach ein wenig näher zu mir selbst. Unabhängig von der Meinung anderer. Denn auch, wenn etwas nicht auf Anhieb "gefällt", darf es in diesem Schritt zunächst einmal einfach sein.

Wenn Du wissen möchtest, was sich durch DICH ausdrücken möchte, lies den vorherigen Beitrag.
Foto. Pixabay

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